Wir haben es euch ja gesagt

 

Sharepocalypse #51 – Amerikas ‚Cloud Act‘ – Ringtausch unter Freunden. Facebook schließt 1,5 Milliarden Nutzer von EU-Datenschutz aus. Google löscht Pornos aus dem Drive-Speicher, und Facbook, … ja Facebook! Nun, wir haben es euch ja gesagt.

Datenzugriff in der EU: US-Regierung hält Microsofts Supreme-Court-Fall für hinfällig

Die US-Regierung hat den jahrelangen Streit mit Microsoft über den internationalen Zugriff auf Daten in der Cloud für erledigt erklärt. Die Auseinandersetzung sei „hinfällig“ und müsse nicht weiter verhandelt werden, teilte der oberste Prozessvertreter der US-Regierung, Noel J. Francisco, in einem Antrag an den Supreme Court mit. Er verwies dabei auf den „Cloud Act“, den der US-Kongress wenige Tage vorher verabschiedet hatte. Er wurde bereits von Präsident Donald Trump unterzeichnet und trat damit in Kraft.
Der CLOUD Act: Demnach werden bilaterale Abkommen getroffen, die die jeweilige Behörde ermächtigt, ihre Anfragen direkt an die Unternehmen zu stellen. Datenschützer sehen den Entwurf kritisch, da mit einem entsprechenden Abkommen die Gerichte außen vor bleiben und die Behörden zu viel Macht bekommen.

CLOUD Act: Freude bei Cloud-Providern und Besorgnis bei US-Datenschützern

Andere Bedenken führt die Datenschutzorganisation EFF an, sie sieht in dem neuen Gesetz vor allem einen Widerspruch zum vierten Kapitel der US-Verfassung, das den Schutz der Privatsphäre von US-Bürgern festschreibt. „Der CLOUD-Act ist eine Hintertür, mit der FBI, CIA und NSA praktisch jeden abhören können, ohne dass dafür eine richterliche Anordnung besteht“, heißt es in einer scharf formulierten Stellungnahme.

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